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Donnerstag
Aug162012

Chris Christie 2016

Der Gouverneur von New Jersey - und ehemalige Favorit für den Posten des Vizepräsidentschaftskandidaten - Chris Christie wird auf dem Parteitag der Republikaner die Keynote-Rede halten, berichtet USA Today. Er sagte der Zeitung, dass er einen nachdrücklichen Appell für gemeinsame Opferbereitschaft und die GOP-Strategien geben wird, die die nationalen Herausforderungen anzugehen. Seine 20-minütige Rede wird ein Plädoyer für die Präsidentschaft Romeys und Abwahl Obamas werden. Er versprach auch, dass es seine eigenen Worte sein werden.

Die Associated Press meldet, dass der als manchmal aggressiv, aber meistens unterhaltsam geltende Gouverneur von New Jersey schon jetzt ein Favorit unter den finanzpolitischen Konservativen ist. Für seine "krachende" Redensweise ohne Rücksicht auf Verluste werde er so auf dem Parteitag in Tampa mehr oder weniger landesweit bekannt werden. Möglicherweise sei dies auch ein Schritt in Richtung Kandidatur für das Amt des Präsidenten im Jahre 2016, falls Romey die jetzige Wahl verlieren sollte, oder für 2020. Der 49-jährige ehemalige Staatsanwalt verliere nicht an Einfluss und halte sich die Tür für eine Kandidatur um den Posten im Weißen Haus offen.  

Die Tampa Bay Times schreibt, dass neben Christie auch der ebenfalls als VP-Kandidat gehandelte Tea Party Liebling Marco Rubio eine Keynote auf dem Parteitag halten wird. Mit der zweitwichtigsten Rede auf dem Parteitag kündigt Rubio Romneys Rede an. Diese Vorstellung von einem aufstrebenden Star aus einem Staat der gewonnen werden muss, soll Romney Schub geben. Dies werde aber auch Rubios Stellung in der Partei stärken, schreibt die Tampa Bay Times.

Währenddessen schreibt die New York Times , dass viele, die die Hoffung hatten, auf dem Parteitag eine Rolle zu spielen, bisher noch keine Berücksichtigung fanden. Stattdessen werde Newt Gingrich eine Reihe von Workshops leiten, welche von der Romney Kampagne den Spitznamen "Newt Universität" bekommen haben. Michele Bachmann und Hermand Cain haben derweil beschlossen, ihren eigenen Miniparteitag abzuhalten. Damit keine Zweifel aufkommen haben sie es eine "Einheitsversammlung" genannt.  (Rick Perry versucht hingegen kein schlechter Verlierer zu sein.)  Sarah Palin und Donald Trump seien noch nicht auf der Rednerliste, wobei die Planer des Parteitages noch nicht alle Slots besetzt hätten. 

Trotz ihrer energischen Botschaften, der coolen Schuhe, des Supergirl T-shirts und dem generellem Geschick die Medien zu faszinieren, steht Sarah Palin nicht auf dem Programm. "Noch nicht," schreibt die Washington Times. Das habe die Presse bemerkt und sei nun begierig dabei, daraus einen Eklat zu fabrizieren. So wäre Mitt Romney besorgt, dass Palin (oder Trump) ihm die Schau stehlen könnte. Jonathan Capehart von der Washington Post meint hingehen, dass man über Palin sagen könne was man will. Aber sie habe 2008 der Kampagne von McCain einen Neustart verpasst. Die Energie um sie hatte die Republikaner damals befeuert und den Demokraten Angst und Bange gemacht. Palin jetzt von der Star Liste des Forums zu streichen, werde nur Probleme aufwerfen, gibt Capehart zu bedenken. 

Mit der Unterhaltungsindustrie hat Palin dabei auch einen "wichtigen" Verbündeten auf ihrer Seite. Jay Leno: "Ever since it was announced that Sarah Palin will not be speaking at the Republican convention the Romney campaign has been flooded with thousands of texts and emails demanding she be allowed to speak. All from President Obama."

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